- Produktbeschreibung
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Details
Der DNA Platinum M hat mit 47.5° bereits einen relativ harten Schwamm, spielt sich allerdings aufgrund der PSC-Technologie (Power Sponge Cells) gar nicht so hart. Es ist vielmehr so, dass diese Variante das perfekte Gleichgewicht von Tempo und Kontrolle verleiht. Der DNA Platinum M kann aus unserer Sicht daher auch noch hervorragend mit etwas härten Vollhölzern und Carbonhölzern kombiniert werden, um die Durchschlagskraft aus der Halbdistanz noch einmal zu erhöhen.
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Zusätzliche Informationen
Artikelnummer 4110841020xxx Lieferzeit sofort Marke Stiga Belag-Typ Noppen Innen Belagoberfläche griffig Spielsystem Offensiv Schwammhärte medium-hart - Kundenmeinungen
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Infos zu Stiga

Die schwedische Marke Stiga dürfte weltweit mit zu den bekanntesten Playern im Tischtennis gehören. Bereits seit 1949 ist das Unternehmen mit Hauptsitz im schwedischen Eskilstuna in der Produktion von Tischtennisprodukten aktiv. Vor allem bei den made in Sweden Tischtennishölzern gehört Stiga zu den absoluten Weltmarktführern. Mit dem 1981 erstmals auf den Markt gebrachten Clipper Wood hat Stiga einen zeitlosen Klassiker, der laut Aussagen von Stiga schon mehr als eine Million Mal verkauft worden ist.
Und auch die anderen Klassiker, wie das Allround Classic oder das sind aus der Tischtennisszene nicht wegzudenken.Stiga hat es immer wieder geschafft neue Technologien zu entwickeln und zu etablieren. Seit vielen Jahren kooperiert das Unternehmen sehr eng mit der chinesischen Nationalmannschaft und war/ist Sponsor von vielen Topstars und Mannschaften. Mit dem hat Stiga zudem wieder eine "local hero" unter Vertrag. Der Spieler mit dem unorthodoxen Spielstil konnte sich völlig überraschend als ungesetzter Spieler im Jahr 2021 bei der Tischtennisweltmeisterschaft in Houston ins Finale vorspielen und unterlag dort erst Ma Long.
Bei dieser Weltmeisterschaft sollte auch das zum ersten Mal auf der großen Bühne in Erscheinung treten. Mit dem sechseckigen Holz hat Stiga eine echte Innovation geschaffen. Die einzigartige Form, die optimierte Schlagfläche und der erhöhte Sweetspot machen dieses Holz so besonders. Neben dem Cybershape Carbon hat Stiga mit dem 2022 das zweite Modell aus dieser Reihe im Sortiment.
Im Belagbereich hatte Stiga zu Zeiten des Frischklebens diverse Klassiker im Sortiment. Aus unserer Sicht hat Stiga dann einige Zeit den Anschluss verloren, da Beläge aus der japanischen Produktion nicht mehr mit der Entwicklung vom deutschen Hersteller ESN mithalten konnten. Doch Stiga hat mit der eine Kehrwendung vollzogen und setzt seit einigen Jahren auch auf die Expertise von ESN, gepaart mit der Testexpertise von ehemaligen Profis wie Jens Lundquist und anderen Topspielern.
Die ist die momentane Top-Serie von Stiga und wird auch von Truls Möregårdh eingesetzt. Er spielt den auf beiden Seiten.
Interessant dürfte für viele Spieler auch die neue Mantra Pro Belagserie sein! Stiga bringt damit auch wieder einen Belag aus japanischer Produktion auf den Markt. Den Mantra Pro wird es ausschließlich in 2.1mm geben. Es gibt verschiedene Varianten, was die Härte angeht. Mit dem Mantra Pro M. dem Mantra Pro H und dem Mantra Pro XH dürfte sich für jeden Offensivspieler die passende Variante finden.

Informationen zum Hersteller:
STIGA Sports AB
TÅNG LINDSTRÖMS VÄG 7-9
633 46 Eskilstuna
Schweden
E-Mail: info@stigasports.seVerantwortliche Person für die EU:
spinfactory GmbH&Co.KG
Widdersdorfer Str. 211
50825 Köln
Deutschland
E-Mail: info@spinfactory.de
Phone: +49(0)221-2726478-0 - Produkt-Matrix
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Product Matrix7
- Produktvideo
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Product Video
- Eindrücke Testspieler
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Jörn Haynold
50 Jahre
DJK spinfactory Köln
TTR-Wert: 1806 (Stand: 07.11.2025)
Aktueller Wettkampfschläger
- Holz:
- Xiom Calderano SAL konkav
- Vorhand:
- Tischtennis-Belag Xiom Omega 8 China
- Rückhand:
- Tischtennis-Belag Joola Tronix CMD rot 2.0mm
- Spielklasse:
- Bezirksoberliga
- (Höchste Spielklasse:
- Oberliga)
Testeindrücke Stiga DNA Platinum M
Der Platinum M besteht - wie alle Beläge aus Stigas (übrigens im Gegensatz zu den anderen Belägen der ) aus einem extrem dünnen Obergummi und wird (wie alle DNA-Beläge) in Deutschland gefertigt. Obwohl die Schwammhärte mit 47.5° angegeben ist spielt sich der Platinum M, vermutlich aufgrund des superdünnen Obergummis, deutlich weicher als erwartet. Ich würde den Belag im Härtebereich medium ansiedeln.
Der Platinum M ist ein sehr schneller Belag mit einem hohen Katapult. Dennoch lässt sich damit - insbesondere beim Topspin auf Unterschnitt und beim Aufschlag - viel Spin erzeugen. Bei der Aufschlagannahme und beim Schupf empfand ich es aufgrund des ausgeprägten Katapults und des hohen Tempos hingegen deutlich schwieriger, dem Ball viel Spin zu geben. Während ich die Eigendynamik über dem Tisch als eher störend empfand gefiel mir diese beim Spiel aus der Halbdistanz sehr gut. Hier kann man mit dem Belag auch aus grösserer Entfernung zum Tisch noch sehr druckvolle und gleichzeitig vergleichsweise kontrollierte Topspins spielen.
Ich habe den Platinum M sowohl auf der Vorhand als auch auf der Rückhand ausgiebig getestet. Abschliessend hat er mir dabei auf der Rückhand deutlich besser gefallen. Auf der Vorhand hatte ich insbsondere beim kurzen Rückschlag, aber auch beim Gegentopspin am Tisch auf rotationsreiche Topspins häufig Kontrollprobleme. Zudem war für mich eine exakte Platzierung des Rückschlags (z.B. bei einem langen, aggressiven Schupf) schwierig. Auf der Rückhand hingegen gefiel mir sehr, dass man mit dem Belag auch mit sehr kurzen Bewegungen sehr druckvoll spielen kann. Dies gilt sowohl für (Eröffnungs-)Topspins als auch für Blocks. Auch die "Banane" gelingt mit dem Platinum relativ einfach. Beim Blocken spielt er sich relativ einfach und wenn man den Block etwas tangential trifft erzeugt der Platinum sehr druckvolle Bälle, so dass man schnell vom passiven ins aktive Spiel wechseln kann. Die Nachteile im kurz-kurz-Spiel über dem Tisch fielen für mich auf der Rückhand nicht so ins Gewicht, da ich kurze Aufschläge ohnehin meist mit der Vorhand annehme.
Getestet habe ich den Platinum M auf einem von Xiom. Vom Anschlag her gefiel mir die Kombination mit einem Kunstfaser-Holz sehr gut. Vermutlich ist der ausgeprägte Katapult, der mich speziell auf der Vorhand über dem Tisch etwas störte, auf einem Allround-Vollholz deutlich geringer als beim Calerano SAL, das zwar für ein Kunstfaserholz vergleichweise kontrolliert ist, aber natürlich dennoch klar in die Kategorie Offensivholz gehört. Tatsächlich habe ich den Belag nach meinen Testeinheiten dann auch weiter als Rückhandbelag eingesetzt, so dass ich auch die Haltbarkeit etwas beurteilen kann. Oft spielen sich Beläge mit einem superdünnen Obergummi etwas schneller ab als gewöhnliche Beläge. Dies konnte ich beim Platinum M jedoch nicht feststellen, der Belag spielte sich über Monate sehr konstant und ich konnte trotz einiger optischer Spuren auf dem Obergummi keinerlei Einbussen hinsichtlich Tempo oder Spin feststellen.
Fazit: Ein schneller, katapultfreudiger Offensivbelag mit guter Haltbarkeit, der sich speziell für Offensivspieler mit kurzen Bewegungen sehr gut eignet. Mir hat er auf der Rückhand wesentlich besser als auf der Vorhand gefallen.